Der Kontakt mit Herrn Sprenger entwickelte sich sehr gut. Schnell wurde klar,
dass wir beide unheimliches Glück hatten uns zu begegnen.
Herr Sprenger hat nun jemanden, der bereit ist die Partnerschaft zwischen Nandom
und Goch-Pfalzdorf enorm zu verbessern, indem er lernt wie die Menschen dort
denken. Ich habe die große Freiheit dort so zu leben, wie ich will. Natürlich
ist es ein großer organisatorischer Aufwand, da niemand vor mir in Nandom war,
um etwas für mich vorzubereiten. Darüberhinaus ist meine Reise kein offizieller
freiwilligen Dienst, d.h. weder Staatlich gefördert, noch richtig akzeptiert (Schwierigkeiten
mit Kindergeldfortzahlungen, Versicherung etc.).
Leute die mich kennen, werden hier lächeln. Ich bin kein Mensch, der den
einfachen Weg geht. ;D
Zum Glück hat Herr Sprenger guten Kontakt mit dem Bistum Münster. Das Bistum
Münster ist ein offizieller Träger und wird vom Staat unterstützt. Sie haben
mich ohne zu zögern mit in ihre Vorbereitung genommen, wofür ich im Nachhinein
sehr dankbar bin.
Anfang Mai war nämlich der erste Block zu Vorbereitung. Er dauerte eine
Woche und war sehr, sehr nötig. Man denkt gar nicht, wie viele wichtige Sachen
es zu regeln und zu wissen gibt.
Angefangen mit den nötigen Impfungen, über wichtige Verhaltensweisen in
Afrika, bis zu Dingen die man unbedingt mitnehmen muss. Zusätzlich wurden
verschiedene Probleme diskutiert, wie z.B. der Kulturschock und Malaria.
Ich freue mich schon total auf den 2. Block Anfang Juli, nicht nur auf die Vorbereitung,
sondern auch auf die vielen Freiwilligen, die ich schon in Münster kennen
lernen durfte :)